Was ist eigentlich eine Gel(l)i-Plate …..

das das Ganze schwierig ist sieht man schon in der Überschrift – ich konnte bisher nämlich noch nicht ausmachen wie man das Ding denn nun genau richtig schreibt.

Hier ist tatsächlich der Name auch Programm. Es ist nämlich nichts anderes als eine ziemlich dicke Platte aus Gelee. geliplate-4

Man „braucht“ sie zum Beispiel für sog. Mono-Drucke, also Sachen die man genau einmal abdrucken kann und dann nie wieder so wie beim ersten Mal.

geliplate-6

Ich bin ja immer dafür neues auszuprobieren wenn es ums Kreative geht und drum habe ich angefangen zu suchen, denn die handelsüblichen Platten waren mir – im Verhältnis zum Preis zu klein und zu teuer. Im Internet habe ich mehrere Rezepte gefunden und habe dann eines ausprobiert.  Bis man die Zutaten beieinander hat ist es zwar auch nicht gerade spottbillig, aber wenn man die Größe dann mit in die Rechnung einbezieht ist es wirklich lohnenswert.

Da das alles jetzt über ein Jahr her ist habe ich wirklich keinen Plan mehr wo ich das Rezept gefunden habe, tut mir leid…

geliplate-rezept

ich hoffe ihr könnt alles lesen, falls nicht meldet euch einfach in den Kommentaren.

GANZ WICHTIG bei der Sache ist außerdem: Extrem gut lüften, denn sonst haut euch der Alkohol beim Erwärmen der Masse aus den Latschen!!!

geliplate-1Das Gelatinepulver und das Wasser anrühren und 10 Minuten quellen lassen. Dann wieder schön auflockern, dann lässt es sich besser mit den Flüssigkeiten mischen.

geliplate-2

Langsam warm machen (auf keinen Fall kochen) und dabei guuuut lüften.

Dann die ganze Masse in eine Form füllen. Die Form sollte am Besten einen glatten Boden haben und natürlich eine geeignete Größe haben. Die fertige Platte  sollte mindestens einen Zentimeter dick sein damit man gut damit arbeiten kann. Nach ein  paar Stunden, spätestens über Nacht ist die Masse so fest das man sie verwenden kann.

Ein paar Beispiele für das was dabei dann herauskommen kann zeige ich beim nächsten Mal. Zunächst noch was zur Aufbewahrung. Ich hebe meine Platte flachliegend und luftdicht verpackt auf. Ich habe meine erste Platte erst vier Wochen intensiv genutzt und dann fast ein Jahr lang nicht mehr. Sie war zwar noch komplett in Ordnung, aber ich wollte wissen ob das mit dem „wieder einschmelzen und neu gießen“ so gut funktioniert wie in dem Video erzählt wurde und habe es natürlich versucht…

so hat die alte Platte ausgesehen. Die habe ich in kleine Stücke geschnitten und mit eingeschmolzen

geliplate-13

Die dunklen Teile in der Masse sind die altegeschnittene alte Platte:

geliplate15

Hat hervorragend geklappt

Mit einem feinen Plastiksieb hätten eigentlich die Farbrückstände komplett verschwinden sollen. Sind sie nur zum Teil. Wahrscheinlich war mein Sieb zu grob, aber die Teile in der neuen Platte stören überhaupt nicht.

geliplate-16

 

So, das war jetzt aber wirklich lang genug. Beim nächsten Mal zeige ich euch wie man diese Platte benutzen kann und was schönes daraus werden kann.

Bis dann

Sabine

 

 

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s