Bulletjournaling

Hallo alle miteinander,

ich habe heute mal einen, für diesen Blog,  ungewöhnlichen Beitrag für Euch und das wird nur der Anfang einer Reihe von bisher „ungewohnten“ Blogbeiträgen werden 🙂

Über eine Freundin bin ich im letzten Jahr auf “Bulletjournaling“ gestoßen. Nach ein paar Stunden Internetrecherche war klar – das ist endlich die Art Kalender die ich schon immer gesucht habe für mich.

Ein Kalender der mir jeden Tag genau so viel Platz bietet wie ich brauche, mal viel, mal wenig, mal gar nichts …. Eine Möglichkeit meine vielen fliegenden Zettel unterzubringen und sie auch wiederzufinden und all die Ideen, die mich unterwegs so „anfallen“ notieren zu können und alles in einem Buch zu sammeln und nicht in drei verschiedenen!

Eine Idee die auch meine Älteste sofort in ihren Bann geschlagen hat und so haben wir uns jede ein Buch zugelegt und angefangen

Für diejenigen unter Euch die sich nichts darunter vorstellen können hier mal ein paar Informationen dazu: Ein Bulletjournal ist eigentlich nichts anderes als ein Zwischending zwischen Kalender und Tagebuch.

Es gibt euch genau die Freiheit die ihr in einem Kalender haben wollt, denn ihr könnt ihn nach euren Bedürfnissen gestalten… wer pro Tag eine Seite haben will kann das genauso machen wie jemand der eine Woche auf einer Seite haben will….

Fliegende Zettel mit wichtigen Notizen muss man in Zukunft nicht mehr ständig suchen, sondern man notiert es sich in seinem Buch. Ideensammlungen für einzelne Projekte finden darin genauso Platz wie eine Liste aller Bücher die man unbedingt noch lesen oder Filme die man unbedingt noch sehen will… wer einen Überblick über seine Ausgaben haben will kann das hier drin machen …. Die Möglichkeiten sind praktisch unendlich

Ich habe ein paar Bilder von unseren Kalendern gemacht zur Erklärung.

Was wichtig ist und was ihr wohl alle brauchen werdet ist ein Inhaltsverzeichnis und dazu gehören nummerierte Seiten.

Ob ihr die nun einfach von 1 – xxx durchnummeriert oder einzelne Abschnitte zusätzlich noch mit Buchstaben verseht ist ganz allein eure Sache, aber damit fangt ihr an – mit der Nummerierung der Seiten….

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Einzelne Rubriken

Wir haben einzelne Rubriken zum Beispiel die Bücher die man noch lesen will, die Ideensammlungen für Projekte, die Techniken die man unbedingt ausprobieren will, was auch immer euch eine eigene Rubrik „wert“ ist, solltet ihr am Anfang des Buches einrichten und im Inhaltsverzeichnis gleich mal eintragen damit Ihr sie wieder findet.

Und wer erst nach 4 Monaten feststellt dass er noch eine zusätzliche Rubrik benötigt fügt sie einfach an der Stelle ein an der er gerade ist, lässt ein paar Seiten dafür frei und legt los. Ein Eintrag im Inhaltsverzeichnis sorgt dafür dass man die Rubrik dann auch wieder findet.

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Monatsübersichten

Wir haben dann auf den nächsten Seiten eine Monatsübersicht der kommenden Monate angelegt. Das kann man für die nächsten 12 Monate machen oder 6 Monate oder wie auch immer man möchte. Es erscheint aber sinnvoll nicht zu wenige Monate zu machen, da man dann auch langfristige Termine bereits erfassen kann.

 

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Wenn die Monate vorbei sind und man den halben Kalender noch frei hat macht man einfach die nächste Übersicht und trägt sie wieder in das Inhaltsverzeichnis ein. Dieser Kalender kann für den einen 2 Jahre halten und für andere vielleicht nur 9 Monate.

Nach den Monatskalendern am Anfang kommen dann ja nun die einzelnen Monate. Wie im ganzen Buch ist auch hier jeder der Designer seines eigenen Kalenders. ich habe dafür 2 Seiten auf die ich in einzelnen Zeilen jeden Tag aufschreiben was anliegt.

 

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Im Laufe des Jahres hat meine Tochter dann festgestellt dass es für Sie besser funktioniert wenn Sie sich für jede Woche eine Doppelseite.  Auch hier entscheidet jeder ganz allein für sich wieviel Platz er will oder braucht

Im Laufe des Monats werden dann die nachfolgenden Seiten mit den anstehenden Aufgaben gefüllt.

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Einzelne Symbole helfen einem dabei zu unterscheiden ob es sich um ein Telefonat handelt, einen Brief den man schreiben muss, ein Geschenk das man besorgen muss oder, oder, oder … wenn die Aufgabe erledigt ist wird sie abgehakt. Auch langfristige Aufgaben kann man hier festhalten und sie gehen nicht verloren. Grundsätzlich gilt immer: was man später nochmal braucht, also wiederfinden will, sollte im Inhaltsverzeichnis eingetragen werden.

Am Ende eines Monats werden diese Seiten nochmal durchgesehen und alle nicht erledigten Einträge werden, wenn sie noch aktuell sind, in den neuen Monat übertragen, so wird sichergestellt das nichts vergessen wird oder verloren geht.

Zusätzlich zu den Kalenderfunktionen ist das auch gleichzeitig ein Notizbuch in dem alles Platz findet was man sich sonst , ganz speziell in meinem Fall, auf endlosen Zetteln notiert die man immer genau dann nicht mehr wiederfindet wenn man sie dringend brauchen würde.

Wer hat sich wann was ausgeliehen und habe ich es schon zurückgekommen? Wer muss wieviel Geld überweisen für die Auktionen bei ebay und wer hat schon überwiesen?

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Jeder braucht andere Informationen, Erinnerungen, ein anders Zeitmanagement oder was auch immer. Diese Art von Kalender bietet jedem genau das, was er braucht. Und wenn man Lust und Zeit hat, dann ist dieser Kalender auch mehr als nur ein Kalender – er wird zu einem Tagebuch das man auch nach Jahren vielleicht noch gerne in die Hand nimmt. Wenn man das nicht will dann ist er es nicht. Alles geht

Ich habe mir eine Seite mit Post it’s vollgeklebt – meine Einkaufszettel …..

 

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Geburtstagskalender

Hier haben wir die ultimative Lösung noch nicht gefunden. Anregungen sind jederzeit willkommen….

Während meine Tochter fleißig in jeden Monat die Geburtstage eingetragen hat, habe ich mich für eine andere Lösung entschieden:

Bei mir gibt es zwei Seiten die mit Post-It’s tapeziert sind. Für jeden Monat eines. Im aktuellen Monat wird das jeweilige Post it nach vorne geholt und am Ende des Monats wieder in die Rubrik Geburtstagskalender zurückgeklebt. Das leistet meiner Bequemlichkeit Vorschub, denn ich will nicht jedes Jahr alle Geburtstage übertragen und dabei womöglich einen vergessen. Und so ziehen die ganzen Post it’s  dann einfach mit in den neuen Kalender  um…

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Meine Tochter und ich haben im letzten Jahr noch etwas Anderes für uns entdeckt, nämlich „Zentangle“ und wir haben uns überlegt das wir gerne noch einen Schritt weiter gehen wollen und uns unseren Kalender nicht nur vom Inhalt her, sondern auch vom Layout her individuell gestalten wollen. Da sind die beiden dann aufeinander getroffen und heraus kam unser ganz eigenes Buch, das zeige ich Euch in einem eigenen Blogbeitrag, denn der hier ist sowieso schon so lang und unser Werk ist definitiv einen eigenen Beitrag wert.

Bis dann

Sabine

 

 

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