Pinwand

Guten Morgen alle miteinander 🙂

Heute möchte ich Euch meine neue Pinwand zeigen. Naja – eigentlich ist es schon gar nicht mehr meine, denn als meine Älteste sie gesehen hat, hat Sie sie sofort konfisziert.

Ich warne Euch schon mal vor – heute ist es hier extrem bilderlastig… So sieht sie also aus:

Pinnwand

Auf die Idee dazu bin ich gekommen als ich neulich auf eine meiner Töchter warten musste und weit und breit nichts anderes als ein Baumarkt in der Nähe war um sich die Zeit zu vertreiben. Ich gehe zwar lange nicht so gerne in den Baumarkt wie mein Mann… (kennt jemand „Männer im Baumarkt“ von Reinhard Mey?) aber ich finde dort auch sehr oft Inspiration. Dieses Mal auch wieder :-). Stunden später habe ich dann also mit einer großen Styroporplatte (1 m x 0,5 m) unter dem Arm mein Bastelzimmer geentert um mir eine Pinwand zu machen.

Ich kann mir sehr viele der tollen Designerpapiere als Grundlage für eine Pinwand vorstellen (gut das ich schon einige „Bestellungen“ habe, da  kann ich mich ja so richtig austoben). Aber anfangen wollte ich unbedingt mit dem Papier „Flohmarkt“. Die Platte ist zurechtgeschnitten auf 50 x 50 cm (geht mit einem voll ausgefahrenen Cutter hervorragend). Anschließend habe ich mit doppelseitigem Klebeband die Designerpapiere aufgeklebt.

Ich bin ja Vintage-Fan und deshalb habe ich mir viel Mühe gemacht um meine Pinwand wirklich alt aussehen zu lassen. Für den Rand habe ich Kandiszuckerfarbenen Karton genommen und ihn auf alt „gequält“. Den gewölbten Rand habe ich mit einer dicken Schnur unterfüttert damit die Wölbung bestehen bleibt und nicht aus Versehen zerdrückt werden kann.

Randleiste-nah

Ecke-nah

Die Schneiderbüste ist kein Pin, sonder sitzt als festes Deko-Element unten in der Ecke. Ebenfalls mit dem Falzbein bearbeitet und dann mit Papier unterlegt, damit sie richtig schön plastisch wird.

Korsett

Die einzelnen Anzeigen aus dem Designerpapier habe ich richtig kräftig in Wasser eingeweicht, dann zerknüllt, vorsichtig wieder aufgefaltet und dann richtig großzügig  mit Bügelstärke eingesprüht. Das ist ein einfacher und vor allem preiswerter Trick damit das Papier auch nach dem Trocknen noch so aussieht wie man es mühevoll hingeknittert hat ;-). Während des Trocknens vielleicht ein paar Mal danach sehen und nacharbeiten, oder bei gewünschter gewölbter Form, einfach umgekehrt z.B. über einen Tassenboden legen.

Pins-4

Pins-2

Pins

  Pins-3

Die fertige Pinwand und die einzelnen Pins habe ich dann mit einer dicken Schicht Decoupage-Lack eingepinselt und über Nacht trocknen lassen.

Wenn ihr Fragen dazu habt, dann einfach her damit, ich beantworte sie gerne.

Euch einen schönen Tag noch

Sabine

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1 Kommentar zu „Pinwand“

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